Das Verfahren zur Entwicklung der Siedlung Ludwigsfeld wird fortgesetzt

Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung hat am Mittwoch den 10.11.2021 das Strukturkonzept mit Eckdaten der Öffentlichkeit vorgestellt. Damit geht das Verfahren zur Entwicklung der Siedlung Ludwigsfeld offiziell in die nächste Phase. Die Eigentümer der Grundstücke dieser Entwicklung, die Wohnungsgesellschaft Ludwigsfeld, die PG Granatstraße 12 und die Ludwigsfelder Grund, begrüßen, dass die Bürgerinnen und Bürger nun erneut beteiligt werden und damit der transparente und kontinuierliche Dialogprozess fortgesetzt wird. Von Beginn an, seit dem Sommer 2019, hatten die Bürgerinnen und Bürger nun immer wieder die Möglichkeit sich intensiv mit den Entwicklungszielen auseinanderzusetzen und Rückmeldungen zu geben. Auch die gestrige Veranstaltung war nur der Auftakt für ein zweiwöchiges Dialogangebot des Referats für Stadtplanung und Bauordnung. Dieser umfangreiche Beteiligungsprozess wird auch im weiteren Verfahren weitergehen.

Bei der gestrigen Diskussion zeigte sich, dass insbesondere die Themen Gemeinschaft vor Ort und Mobilität wesentliche Aspekte für die Entwicklung der Siedlung Ludwigsfeld werden. Zudem wurde noch einmal festgehalten, dass nur durch die geplante Dichte von 1.800 bis 2.000 Wohnungen die notwendigen Grundlagen geschaffen werden, um die verschiedenen Herausforderungen der bestehenden Siedlung zu meistern. Die Entwicklung der Siedlung Ludwigsfeld ist aufgrund der vorhandenen Strukturen und planerischen Gegebenheiten ein Vorhaben, dass eigene Lösungen braucht und daher nicht ohne weiteres mit anderen Projekten verglichen werden kann. Im Namen der drei Eigentümer machte Gert Billand von der Wohnungsgesellschaft Ludwigsfeld deutlich, dass die nun geplante Entwicklung eine große Chance für die Siedlung ist und man gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern daran arbeiten will, diese so zu verwirklichen, dass die verschiedenen Teile über mehrere Jahre während der Entwicklung, Realisierung und Nutzung zu einem großen Ganzen zusammenwachsen können. Herr Billand ergänzte, dass auch Räume für Kultur, Gemeinschaft und verschiedene Aktivitäten geschaffen werden, diese mit Leben zu erfüllen, sei dann die gemeinsame Aufgabe der heutigen und zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner der Siedlung.

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